Ausstellung "Anderwelt": Mit den Verstorbenen leben
Für seine Ausstellung „Anderwelt“ hat der in Hannover lebende Schriftsteller, Lyriker, Journalist und Fotograf Bert Strebe Menschen an Orten oder in Situationen fotografiert, die für sie etwas mit ihren Toten zu tun haben. Und er hat sie um Texte über ihre Trauer oder zu ihren Empfindungen und Erfahrungen in Bezug auf den Tod gebeten. So ist das Projekt „Anderwelt“ entstanden, mit 23 Schwarzweißporträts und ebenso vielen Texten. Der Titel verweist auf die keltische Vorstellung einer Welt der Toten, die nicht weit entfernt von der Welt der Lebenden liegt, sondern durchlässig mit ihr verbunden ist.
Was: Ausstellung „Anderwelt“ 1. bis 31. Oktober 2026
Wo: Julius-Grieneisen-Haus, Fürstenbrunner Weg 10, 14059 Berlin (Charlottenburg-Nord)
Die Ausstellung kann während der üblichen Geschäftszeiten (Mo-Do 8.30-17 | Fr 8:30-15:30 | Sa 9-13 Uhr) besucht werden.
Vernissage: Donnerstag, 1. Oktober 2026 um 18 Uhr mit dem Künstler mit Bert Strebe
Finissage: Sonnabend, 31. Oktober 2026 um 18 Uhr mit Bert Strebe und musikalischer Begleitung der Cellistin Yeo-Rhim Yoon
Das Projekt „Anderwelt“ wird von der Unionhilfswerk-Förderstiftung Berlin, der Stiftung Deutsche Bestattungskultur in Düsseldorf und von der Stiftung Edelhof Ricklingen aus Hannover unterstützt.
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