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Begleitung von Menschen am Lebensende
zu Hause, im Pflegewohnheim oder im Krankenhaus

07.04.2026

Neue Trauergruppe im Hospiz Nord

Der Verlust eines geliebten Familienmitgliedes oder Freundes stellt jeden Menschen vor eine große emotionale Herausforderung. Es gilt, Abschied zu nehmen von der Person, aber oft auch von dem Leben, das man gewohnt war.
Für Nahestehende ist es in dieser Situation oft schwer, Unterstützung zu geben, sie fühlen sich hilflos und überfordert. Da kann eine Trauergruppe wertvolle Unterstützung bieten: Geleitet von ausgebildeten Trauerbegleitern, schafft sie einen geschützten Raum. Trauernde treffen auf Menschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, die den Schmerz kennen und ihre Gefühle verstehen können.

„Das tiefe Tal der Trauer gemeinsam mit anderen Betroffenen zu durchschreiten, kann sehr hilfreich sein. In einer geschlossene Trauergruppe lernen sich die Teilnehmenden mit der Zeit immer mehr kennen. Sie erfahren, dass sie mit ihren Emotionen nicht allein sind, dass ein Austausch tröstlich und entlastend sein kann. Auch lernt man in der Gruppe neue Perspektiven kennen und bekommt oft hilfreiche Impulse für die eigene Trauerbewältigung“, erklärt Petra Behrendt, Hospizdienst-Mitarbeiterin und ausgebildete Trauerbegleiterin.

Die Trauergruppe des Ambulanten Hospizdienstes unter dem Dach des Unionhilfswerkes startet Anfang Mai. Für die Teilnahme ist ein persönliches Gespräch mit Trauerbegleiterin Petra Behrendt Voraussetzung. Darin wird zum Beispiel gemeinsam überlegt, ob ein Gruppenangebot passend für den jeweiligen Trauerenden ist.

Was: Trauergruppe des Ambulanten Hospizdienst Nord
Wann: Ab Mai 2026, einmal im Monat von 17.30 bis 19 Uhr
Wo: Hospiz Nord, Schlieperstraße 75, 13507 Berlin (Tegel)
Kontakt: Petra Behrendt, Tel. 0176 18490314

Die Veranstaltung ist kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten.